Dienstag, 30. September 2014

Die Seele schwankt

Die Seele schwankt,  das Herz tut weh
Der Schmerz,  er wirft mich nach Luv und Lee
Der Körper ächzt wie Schiffsgebälk
Das Haar,  es hängt wie Seetang,  welk

So lange nun bin ich schon fort
Der Sturm treibt mich weiter weg von dem Ort
An dem meine Seele verlangt zu sein
Darum schenk mir ein mehr von dem Wein

Der mich so ruhig vergessen macht
Wohin meine Seele fliegt bei Nacht
Wohin mein Körper so sehr sich sehnt
Wie die die Planke im Bug,  von den Wellen gebrähmt

Kurz bevor sie im Sturm zerbricht
Und meine Seele preisgibt der Gischt
Ein bleicher Blick,  der gurgelnd versinkt
Als mein Körper schweigend ertrinkt

Die Seele,  sie flattert und lacht befreit
Erfreut sich an des Körpers leid
Weil endlich frei sie fliegen kann
Heim zum Vertrauten, Geliebten und Mann. 

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